«Es sind für das gewöhnliche Gefühl vor allem die Fälle, wo das Licht oder der Schatten über die Form weggeht, das heisst, im Widerspruch zur Sachklarheit steht.» «[...] immer wird die feste, ruhende Körperlichkeit überspielt sein von dem Reiz einer Bewegung, die nicht im Objekt liegt und damit ist zugleich gesagt, dass das Ganze nur als Bild für das Auge existiert und dass es sich nie, auch nicht im ideellen Sinne, mit Händen anfassen lässt.»
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«Es sind für das gewöhnliche Gefühl vor allem die Fälle, wo das Licht oder der Schatten über die Form weggeht, das heisst, im Widerspruch zur Sachklarheit steht.» «[...] immer wird die feste, ruhende Körperlichkeit überspielt sein von dem Reiz einer Bewegung, die nicht im Objekt liegt und damit ist zugleich gesagt, dass das Ganze nur als Bild für das Auge existiert und dass es sich nie, auch nicht im ideellen Sinne, mit Händen anfassen lässt.»

Heinrich Wölfflin, Kunstgeschichtliche Grundbegriffe. Das Problem der Stilentwicklung in der neueren Kunst, München, 1915.

«Der grosse Gegensatz des linearen und des malerischen Stils entspricht einem grundsätzlich verschiedenen Interesse an der Welt. Dort ist es die feste Gestalt, hier die wechselnde Erscheinung; dort ist es die bleibende Form, messbar, begrenzt, hier die Bewegung, die Form in Funktion; dort die Dinge für sich, hier die Dinge in ihrem Zusammenhang.»
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«Der grosse Gegensatz des linearen und des malerischen Stils entspricht einem grundsätzlich verschiedenen Interesse an der Welt. Dort ist es die feste Gestalt, hier die wechselnde Erscheinung; dort ist es die bleibende Form, messbar, begrenzt, hier die Bewegung, die Form in Funktion; dort die Dinge für sich, hier die Dinge in ihrem Zusammenhang.»

Wölfflin, Kunstgeschichtliche Grundbegriffe (wie Anm. 1)

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